Tag 9 – Oliva

Spanien ist nicht gleich Spanien!

Nach einer ruhigen Nacht auf dem kleinen Campingplatz an der Vana Niza Playa starteten wir erholt Richtung Nordwesten. Für die Nacht war der Platz super – man kann erholt auf den schattigen und gut bewachten Plätzen übernachten – aber nach Tagesanbruch war hier einfach auf wenig Platz sehr viel los, viele Kids pesten ausgestattet mit kleinen Elektrofahrzeugen durch die Gegend und es waren viele Gruppen dort, die sich sehr viel zu erzählen hatten…

Wir fuhren also wieder los, nun Richtung Nordosten. Wir machten ein paar kleine Stopps und schauten uns verschiedene Orte und die vielen Olivenbäume an. Einige neue Erkenntnissen über Olivenbäume, die hier in der Gegend wirklich sowohl in Anzahl als auch Größe sehr beeindrucken, konnten wir auch in Erfahrung bringen. Ob sich unser heimischer Olivenbaum eigentlich für Ernte jemals lohnen wird, war die Frage, die uns beschäftigte. Die Antwort ist leider nein, denn die Menge reicht für Olivenöl nicht aus und um die Oliven genießbar zu machen, braucht es viel Zeit und sehr viel Wasser…

Also, denken wir nun über den Anbau von Orangen, Zitronen und Bananen nach…

Schließlich erreichten wir unser Tagesziel und damit hatten wir eine gute Wahl getroffen. Ein wundervoller kleiner Campingplatz in einem kleinen lebhaften Ort direkt am Meer. Traumhaft! Lebhaft aber auch ruhig und ein bisschen idyllisch.

Nach einer kleinen Joggingrunde und Erkundungstour durch den Ort und einem Bad im Meer genossen wir ein feines spanisches Dinner mit Paella und Sangria direkt am Strand.

So schön!

565 km am 14.07.19