Tag 20 – Über die Türkei nach Bulgarien

Auf dem griechischen Rast-/Stellplatz, den wir für die Nacht gewählt hatten, gab es nichts (zu sehen). So starteten wir nach dem Aufwachen direkt, um in einem großen Café zu frühstücken und dann einen Ort am Meer zu besuchen. Wir kamen nach Kavala. Die Küste war über eine steile Treppe zu erreichen und bot einen weiten Blick über die Ägäis. Wir schauten uns den kleinen Ort an und stiegen, natürlich zum Geocachen, zur Burg hinauf. Bei einer kalten Cola planten wir die Weitereise. Mit einem „kleinen“ Abstecher über die Türkei sollte es in Bulgarien ans schwarze Meer gehen. So fuhren wir also wieder los.

An der griechsch-türkischen Grenze wurde das erste Mal unser WoMo kontrolliert. Zum Glück blieb die Kontrolle recht oberflächlich und wir mussten nur ein paar Schränke und Taschen öffnen aber nichts auspacken oder auseinander bauen.

In der türkischen Stadt Edirne war viel los. Zwischen den Slums und der Innenstadt waren einige Pferde auf den Verkehrsinseln am Weiden und Polizei und Militär waren sehr präsent. Wir fuhren nach dem Fund eines Geocaches direkt weiter zu dem kleineren Grenzübergang Lessowo-Hamzabeyli, um nach Bulgarien einzureisen. Die Schlange für LKW betrug mehrere Kilometer und obwohl wir daran vorbei konnten, um uns an die verhältnismäßig kurze Auto-Schlange anzustellen, dauerte es über zwei Stunden bis wir tatsächlich in Bulgarien waren. Bei der bulgarischen Kontrolle des Fahrzeugs wurde Stefan nach dem Öffnen des Kofferraums nach Wasser gefragt. Wir hatten vom Tanken im Kosovo noch zwei kleine geschenkte Trinkflaschen mit Wasser, die der Grenzbeamte dankend entgegen nahm, womit die Kontrolle beendet war. Dann wurde noch der untere Teil des Fahrzeugs, wohl zur Desinfektion, abgeduscht, wofür wir eine Gebühr von 3 Euro zahlen mussten. Die Erfahrung auf diesem Wege in die Türkei zu reisen war sehr spannend, aber nochmal… Nö!

Es war mittlerweile Abend und wir waren froh, dass wir noch auf einem Campingplatz im bulgarischen Primorsko einchecken konnten.

Die Nacht am Schwarzen Meer war herrlich kühl. Es sollte sogar unter 20°C werden.

622 km am 25.07.19