Tag 7 – Algarve und Andalusien

Regen! Bestimmt 10 min lang, vielleicht sogar 15 min! So haben wir heute das erste Mal drinnen gefrühstückt.

Die Hitze nach dem Regen kam etwas langsamer aber sie kam. Also, ab ins Meer! Die rote Steilküste der Algarve war schnell erreicht und auch der Strandzugang war tatsächlich nicht weit.

Nach dem Meer- und Sonnenbad zog es uns wieder Richtung Spanien. Wir erreichten einen tollen Parkplatz direkt am Meer in Sancti Petri.

Nach dem gemütlichen und leckeren Abendessen am Meer freuten wir uns auf unsere Verabredung in der Vava Bar!

355 km am 12.07.17

Tag 6 – Portugal

Ausgeschlafen ging es heute morgen erstmal los zum Geocachen! Es standen zwei ganz besondere Caches auf dem Programm, die wir am Abend vorher auf der Karte entdeckt hatten. Zum Glück haben wir Kletterausrüstung und Taschenlampen im Gepäck, um Portugal im T5-Cacher-Style zu erkunden.

Zuerst ging es zu einer Höhle! Juhu! Versteckt in einem steinigen Waldgebiet und nach einem schweißtreibenden Aufstieg auf einen beachtlichen Hügel bei 35°C fanden wir den Eingang. Kaum waren wir hineingeklettert, wurde es angenehm kühl. In der Höhle gab es mehrere mögliche Cacheverstecke und wir schauten uns alles genau an. Schließlich war der Cache in einem Schacht. Man musste sich mit einem Kletterseil hinunter lassen. Was für ein tolles Versteck! Was für ein spannender Ort!

Der zweite Cache war ebenso besonders! Ein stillgelegter Strom- oder Funkmast mit einer geschätzten Höhe von ca. 60-70 m! Die Höhe wurde uns erst beim Abseilen bewusst, denn unser Seil reichte in der Länge irgendwie so gar nicht aus und so mussten wir die letzte „paar“ Meter die Leiter nehmen. Man kann dies Erlebnis kaum beschreiben – wenn man erst nach 3 Stunden wieder unten bemerkt, dass es immer noch 35° oder sogar mehr sind und man es dann plötzlich eilig hat aus der Sonne heraus zu kommen…

Danach ging es erstmal zum Supermarkt. Davon haben wir einen ziemlich großen gefunden – es war geradezu ein Shoppingpark und nachdem wir vor allem unsere Trinkvorräte dort wieder aufgefüllt hatten, entdeckten wir nebenan einen Baumarkt. Beim Bezahlen der paar Kleinigkeiten zum Pimpen des WoMos wurde Stefan glatt für einen Portugiesen gehalten. Zumindest war die Kassiererin recht überrascht, dass er sie nicht verstand.

Weiter ging es durch viel Landschaft auf der Algarve-Autobahn und wir gelangten an die Südküste des Landes. Auch in diesem Teil Portugals ist eher eine Hoteldichte zu verzeichnen, als dass es viele Campingplätze geben würde. Schließlich entdeckten wir über eine unserer Apps eine Empfehlung für WoMos mit tollen Duschen (in der Beschreibung hervorgehoben und für uns nach der Cachingtour recht verlockend bis notwendig) und sehr nah am Meer (auch das scheint in dieser Gegend sehr selten zu sein).

Auf dem Platz angekommen, war alles wie beschrieben. Und natürlich hatten wir auch hier wieder ostfriesische Nachbarn (aus Leer), die uns bestätigten, dass dieser Platz hier der beste ist – viel besser eben als der daneben! Isso! Und auf dem anderen hätten wir wohl auch nicht grillen dürfen und dafür wurde es ja nun wirklich langsam mal Zeit.

Den Strand werden wir uns erst morgen ansehen, aber hier sind wir erstmal gut angekommen.

550 km am 11.07.19

Tag 5 – Via Porto

Nach einem gesegneten Frühstück in Castrojeris brachen wir wieder auf. Wir fuhren durch den Nordwesten Spaniens, sahen viele Sonnenblumenfelder, viel (rote) Landschaft und zunehmend Felsen und Berge. Schließlich erreichten wir Portugal.

Unser erster Stopp in Portugal war auf einer Raststätte. Dort fanden wir auch einen Geocache und wollten dann kurz pausieren, doch es war echt heiß und es gab dort keinen Schatten.

Also sind wir schnell weiter – der nächste Halt sollte dann erst wieder am Meer sein – in Porto.

Als wir in die Nähe des Campingplatzes kamen, den wir per Navi ansteuerten, erschien es uns zunächst recht unwahrscheinlich, dass man hier wirklich campen kann – wir wurden erst durch die engen Gassen Portos und dann an der Strandpromenade entlang geleitet. Doch tatsächlich erreichten wir einen großen Campingplatz und auf dem Platz ging es dann auch recht schnell sehr „international“ zu. So wurden wir schon beim Einparken mit einem „Moin!“ von ein paar Emdern begrüßt und wenig später kehrten neben uns ein paar Leeraner ein. – Ostfriesland in Tour eben. Isso!

Wir genossen noch ein paar Sonnenstunden, fuhren an der Promenade mit unseren Rädern auf und ab – ganz schön was los dort, vor allem Elektro-Kleinfahrzeuge – und gönnten uns schließlich einen traditionellen portugiesischen Cotfish mit Portwein.

Da uns die Zeitverschiebung (-1 h) doch etwas zugesetzt hat, waren wir dann auch gar nicht mehr so lange unterwegs…

504 km am 10.07.19

PS: Dank Baumarkt und viel Geschick funktioniert unsere Schiebetür übrigens erstmal wieder!

Tag 4 – Pilgerweg

Nach einem weiteren gemütlichen Frühstück unter den Pinien, machten wir unser WoMo wieder startklar.

Die Westroute sollte weitergehen und so kamen wir nach ein paar Stopps – Verpflegung, Autoteilsuche, Baumarkt – schließlich in Castrojeris an.

Ein gemütlicher kleiner Campingplatz, der mit viel Herz geführt wird. Dazu gehört auch eine kleine Taverne, in welche ein großer Teil der Campinggäste, wie auch wir, zum Abendessen einkehrte. Neben einigen spanischen und französischen Gästen waren natürlich auch einige niederländische und deutsche Campingurlauber da.

Gestärkt sind wir dann noch los, um etwas die Gegend zu erkunden. Der Ort ist sehr ruhig und friedlich. Mit den Fahrrädern fuhren wir ein Stück des Pilgerweges. Auf der hügeligen Strecke bot sich uns hin und wieder ein weiter Blick über die kaum besiedelte karge Landschaft.

Auch die Klosterruine San Anton schauten wir uns an, leider konnten wir dort keinen Cache finden, was der letzte DNF aber schon vermuten ließ. Zum Glück hatten wir heute schon einen Cache in Frankreich gemacht. In Castrojeris gibt es keinen. Da kann man nur pilgern…

506 km am 09.07.19

Tag 3 – Frankreich

Gegen 9 Uhr waren wir schon wieder wach. Die Nacht war ruhig, erholsam und nicht zu warm.

Die warme Dusche am Morgen war herrlich. Beim Duschen konnten wir den strahlend blauen Himmel und die Wipfel der hohen Pinien sehen.

Der kleine Supermarkt am Platz bietet alles was man so zum Frühstück braucht.

Dank des Google Übersetzers stellte ich auch die erste Anfrage an eine Werkstatt:

Bonne journée
nous avons un petit 
problème avec notre 
Fiat Ducato.
Nous ne pouvons pas 
ouvrir la porte 
coulissante de 
l'extérieur.
Le démontage du 
panneau de porte a 
montré que le câble 
Bowden gauche est 
déchiré de la poignée 
de la porte. La 
serrure supérieure, à 
l'arrière de la porte 
coulissante, n'est pas 
actionnée.
De l'intérieur, la 
porte peut être 
ouverte sans problème.
Pourriez-vous nous 
aider à résoudre ce 
problème rapidement?
Quels seraient les 
coûts?
La garniture de la 
porte est démontée.
Merci
Stefan Eilers

Traduit avec Google 
Translator

Auf Antwort bin ich gespannt.

Das mit der Antwort dauert bestimmt, also mache ich mich selbst daran den Fehler zu beheben. Tür ausbauen, Verkleidung entfernen. Und „schnell“ war der defekte Bowdenzug entfernt. Fehlendes Werkzeug gab es beim Fahrradverleih.

(@S. ….M.:)

Ich hab echt gestaunt, wie schnell das defekte Teil ausgebaut wurde.

Und zum Glück gab es das kleine Höckerchen! – Es war ein kleines Geschenk am Morgen (*fantastisch*), ungeahnt, wie hilfreich es dann noch war:

Nach der vormittäglichen Pflege des WoMo – mit Aussicht auf Erfolg sobald das defekte Teil beschafft werden kann – ging es erstmal an und ins Meer!

Ein traumhaft schöner breiter Sandstrand und der rauschende Atlantik! Wunderbar! Da ließ sich ein leichter Sonnenbrand nicht vermeiden.

Mit einer kleinen sportlichen Joggingeinlage am späten Nachmittag verdienten wir uns ein leckeres Abendessen an der Promenade.

Na, wer hatte was?

Als sich langsam die Urlaubsmüdigkeit einschlich, genossen wir noch den Pinienduft auf dem Campingplatz…

„Wer weiß, wie es morgen riecht…“

0 km am 08.07.19

Tag 2 – Wohin denn nu?

Heute morgen wachten wir gegen 8.30 Uhr vor dem Brauhaus in Kaiserslautern auf! Beim ersten Kaffee entschieden wir uns für eine Richtung, in welche unsere Reise nun beginnen sollte. Die Klamotten wurden noch etwas umsortiert und teilweise auch umgeladen. Einige Mitfeierer wurden noch verabschiedet und schon waren wir unterwegs.

Eine Tour ohne Panne ist ja irgendwie auch nichts, unsere Schiebetür lässt sich von außen nicht mehr öffnen, doch um dieses Problemchen werde ich mich morgen kümmern.

Frühstück hatten wir an Bord und so konnte uns nichts mehr aufhalten!

Angekommen auf dem Campingplatz direkt am Meer sind wir gegen 20:20Uhr. Und „Ja“, auch ohne Reservierung gab es noch reichlich Platzauswahl für uns. Wir können sogar noch frei wählen, wie lange wir hier bleiben möchten.

Nach der langen Fahrt standen nun noch drei Dinge an. Natürlich wollten wir noch einen Geocache finden. Da es hier ähnlich wie bei uns einige (sogar recht viele) Serien von Geocaches zu geben scheint, war das kein Problem. Es lag einer auf dem Weg zum Strand. ✔

Dann wollten wir natürlich das Meer sehen und den Sand an den Füßen spüren! Dafür muss man hier über die Dünen – auch das war kein Problem. ✔

Schließlich gab es an einer der Bars auch nach 23 Uhr noch ein kleinen Snack für uns! ✔

Echt ein schöner Ort! Morgen Meer!

1.109 km am 07.07.19

Tag 1 – Ein rauschendes Fest

Bevor wir den letzten Teil der Anreise zur Hochzeitsfeier antraten, ging es total urlaubslike erstmal ins Freibad!

Pünktlich um 14Uhr sind wir dann in der Weidenkirche Kaiserslautern angekommen.

Es folgte ein rauschendes Fest bei allerbestem Wetter.

Trotz einiger Widrigkeiten konnten wir auch unseren Cache des Tages erfolgreich absolvieren.

161 km am 06.07.19

Tag 0 – Vorfreude

Heute nach meinem Feierabend geht es dann also los, URLAUB – ganze 5 Wochen am Stück.
Tja, die Frage ist noch, was machen wir nun eigentlich mit der ganzen Zeit?
Ideen gab es bereits viele – festgelegt haben wir uns nicht. Deshalb ist das Wohnmobil auch entsprechend voll, gepackt für alle Eventualitäten.
Es gibt nur wenige Dinge die feststehen, wir sind morgen Mittag in Kaiserslautern eingeladen, was somit unser Startpunkt sein wird.
Wir haben keinerlei Visa für die russische Föderation beantragt, d.h. unsere Reiseroute in Richtung Osten ist begrenzt. Die übrigen Grenzen der Tour sind mehr oder weniger durch Wasser begrenzt.
Wir sind gespannt und werden noch heute (via Emden) aufbrechen.
Gut dass für Haustier und Haus gesorgt ist 🙂

Um 19:15Uhr starteten wir nach dem Geocaching Event in Emden und erreichten gegen 23:30Uhr einen kostenfreien Stellplatz in Mendig.

Gute Nacht!

427 km am 05.07.19