Erstmal abkühlen

Nach einer erholsamen Nacht bei entspannten 15° C im Ötztal ist der Kaffee schon fertig, als ich aufstehe. 😊

Nach einem ausgiebigen Frühstück wollen wir zum Bergseetauchen im Plansee. Als wir ankommen, hat leider die Tauchbasis geschlossen, aber bei den Aushängen ist eine Tauchplatzkarte dabei und, wo wir uns zum Tauchen anmelden können, finden wir auch schnell heraus.  Alles ist geklärt und schon blubbern wir ab. Die Sicht ist super und ein paar der Attraktionen des Sees können wir finden. Dabei treffen wir auf Barsche, Forellen und kleine Krebse. Natürlich erkennen wir bei dem kargen Bewuchs im See auch sofort die Armleuchteralge! – Nährstoffarmes Gewässer und so… Leider können wir nicht soo lange gucken, denn es ist a****kalt – auf 15 m Tiefe sind es schon nur noch 6 °C! Das sind wir ja ganz anders gewohnt.

Da machen wir uns nach dem Tauchgang direkt erstmal die Heizung im Chausson an, um wieder aufzutauen. Aber das reicht uns noch nicht ganz – gut, dass ganz in der Nähe eine Therme ist: die Königliche Kristalltherme in Schwangau mit Blick auf das Schloss Schwanstein. – Wir erholen uns königlich.

Zum Abendessen fahren wir nach Klosterlechfeld zu Paddy, Moni und ihren beiden Kleinen. Wir haben gemeinsam einen sehr schönen und lustigen Abend! Ein echtes Highlight ist ein eigentlich aussortiertes Spiel von Emma: „Bean Boozled“, bei dem es darum geht, nicht die ekligen Jelly-Beans zu essen sondern die gleichfarbigen „leckeren“. Aber man weiß es ja vorher nicht… 😂😂😂😂

Mit dem Chausson über die Alpen

Nach einem Bad im Meer und einem guten Frühstück – wir stellen fest, die Croissants schmecken in Frankreich besser, aber die Brötchenauswahl ist hier größer – machen wir den Chausson wieder startklar. Das Ziel ist heute Österreich – am liebsten wollen wir nach Sölden. ♥️

Das erste Stück ist schnell geschafft – kurz noch die kleinen beschaulichen Orte in Kroatien bestaunt, in Slowenien getankt und schon sind wir wieder in Italien.

Norditalien ist sehr hübsch: Bassano del Grappa, Arsie… Wir fahren durch sehr hübsche Orte, die Landschaft wird immer bergiger, überall werden Wein und Äpfel angebaut.

Schließlich steuern wir auf das Timmeljoch zu. Wir kommen immer höher und fahren jetzt mit weniger hochschalten. Aber der Chausson schafft die Steigung gut und passt auch noch gut auf die schmalen Straßen.  Die Fahrt ist recht aufregend und die Landschaft absolut beeindruckend.

Nach dem Timmelsjoch bekommt der Chausson dann den Timmelsjochaufkleber als Urkunde aufgeklebt! 😊

Nun kommen wir auch bald in Sölden an. Der Campingplatz liegt recht zentral und wir genießen den Blick auf die Berge. Ach, es ist schon ein bisschen wie heimkommen, so oft wie wir hier schon waren. – Der Plan für den Abend ist klar: Erst in die Freizeitarena zum Entspannen und dann ins Gusto lecker Pizza essen! 😍

Noch ein Tag am Meer

Jetzt haben wir mal so richtig ausgeschlafen! Gut, dass wir Schattenparker sind und heute erst um 13.00 Uhr zum Tauchen los wollen.

Irgendwie bleibt uns nach dem Frühstück aber doch nur noch eine halbe Stunde bis es los geht. Naja, es ist ja nicht weit und es kommt auch nicht auf die Minute an, denn wir sind ja wie immer die einzigen Taucher auf dem heutigen Wrack-Trip. 😎

Wir machen einen echt entspannten Tauchgang zur und durch die „Varese“. Die Varese ist ein ehemaliges britisches Handelsschiff, welches 1915 in italienischem Besitz war und auf dem Weg von Tunesien nach Venedig auf Minen traf, explodierte und sank. In diesem Bereich liegen viele Wracks, die zu der Zeit auf den Minengürtel vor dem damals österreichisch-ungarischen Kriegshafen Pula trafen… Nun aber genug zur Historie. Das Wrack liegt auf ca. 40 m und ist nun stark bewachsen. Bewohnt wird es unter anderem von Hummern und vielen Drachenköpfen in verschiedenen Größen. Die gut getarnten Fische liegen starr da und einige haben ihre fächerartigen Flossen aufgespannt. Wir schauen uns alles ganz genau an – dann machen wir halt wiedermal ein längeres Päuschen auf drei Meter. Bei dem Deko-Stopp entdecken wir viele klitzekleine Polypen auf unseren Handschuhen. Alles lebt. 😄

 

Zurück auf dem Boot  kriegen wir direkt ein Deko-Bier – ist jetzt mal so ein richtiges echtes Deko-Bier! Und irgendwie ist das ja in allen Ländern ähnlich – in Frankreich gab’s oft direkt ein Becher Wein.

Den Rest des Tages genießen wir auf unserem Plätzchen am Meer, essen Selfmade-Burger und machen Pläne für die nächsten Tage. Morgen wollen wir nach Sölden! ✌😃

Banjole – Urlaub auf kroatisch

Ach wie schön! – Frühstück am Meer! Und danach wollen wir kroatisch Tauchen mit Diving Indie!  Praktisch ist, dass unser Stellplatz noch dichter am Anleger ist als die Tauchbasis! Also müssen wir heute nicht viel schleppen. Entspannt ist auch, dass wir mal wieder alleine mit den Guides tauchen. Viel Platz auf dem Boot! Wir gewöhnen uns da schon dran. 😎 Und diesmal ist die Gefahr seekrank zu werden auch nur gering. Es ist so wenig Seegang, dass man die Tauchflaschen eigentlich gar nicht fest machen müsste. Unser Ziel ist die „Golub“, ein Fischerboot, dass um 2011 gesunken ist! Das Wrack sieht auf den ersten Blick wie ein gesunkenes Piratenschiff aus und es verstecken sich ein paar große Hummer dort, sehr hübsch!

Am Nachmittag wollen wir unsere Cacherstatistik ein bisschen aufbessern – ein virtuelles Kroatien-Souvenir! Doch die einzigen nahe gelegenen Caches sind auf der Insel gegenüber versteckt – „Frataski Otok“. Da die Fähre dorthin zu weit weg ist, bietet sich für uns eine Schnorcheltour an. Das heißt aber auch, wir müssen uns erst eine Schatzkarte zeichnen, denn Handy mitnehmen, geht nicht.

Also, schnell eine Skizze auf eine Taucher-Schreibtafel zeichnen und los geht’s. Tatsächlich finden wir auf diese Weise beide Caches! Als erfahrene Geocacher wissen wir ja, wie man sucht: „Wenn ich ein Cache wäre, wo würde ich mich verstecken…“

Danach schnorcheln wir um die Insel herum und zurück. Es gibt eine Menge Seegurken, Seeigel, große Muscheln und kleine Fischschwärme. ☺

Zufrieden begeben wir uns wieder in unsere Camper-Oase. Banjole ist ein toller Urlaubsort!

 

Bonjours! Buongiorno! Dobar dan!

Ausschlafen können wir heute nicht! Es ist heiß und Italiener sind laut. Die Stadt ist schon früh wach und wir auch… schnell kochen wir uns eine Kanne Kaffee und weiter geht’s im gut klimatisierten Chausson. – Sehr angenehm!

Die Landschaft im nördlichen Italien ist sehr hübsch, grün und wenig besiedelt. Ein echter Kontrast zu den Küstenstädten.

Unsere erste Station ist aber erst in Slowenien. – Ein Geocache führt uns zu einem abgelegen idyllischen Campingplatz „Camping Vovk Osp“ in den Bergen Sloweniens. Zwischen dem Campingplatz und einem kleinen Bauernhof finden wir den Cache in einer Mauer – er entpuppt sich als ein gefährlicher Cache, denn im seinem Versteck wohnt auch ein kleiner Skorpion! Mutig greift Stefan nach dem gut bewachten Cache und wir können loggen!

Weiter geht es zwischen den Bergen entlang nach Kroatien. Wir haben uns entschieden nach Banjole zu fahren. Ein Taucher-Camper, den wir in Hyeres kennengelernt haben, hat uns den Ort empfohlen. Gegen Mittag sind wir da! Zunächst mal schauen wir uns die Tauchbasis an (muss man ja erstmal gucken, ist diesmal nämlich kein VDST). Die Basis liegt direkt am Meer und die Tauchplätze klingen sehr verlockend. Der nächste Wracktauchgang ist nur schon ausgebucht, aber es ginge wohl Samstag… Stefan fragt trotzdem nochmal: „Wie ist denn das morgen? Können wir da auch zu einem der Wracks?“ Kurzes Telefonat der Guidin (weibl. Guide) und ach doch klar, morgen ginge doch… 😎

Neben der Basis sind noch ein paar Sellplätze frei und wir checken und parken dann mal ein!

Perfekt!  Genial! Herrlich! Erstmal kurz ins Meer springen (Man kann fast aus dem WoMo direkt rein springen) und dann ein „Pivo“. Mit den verschiedenen Sprachen kommen wir langsam durcheinander. Zum Glück ist es hier aber so, dass man sich sehr viel Mühe gibt bei der Verständigung (Das machen ja einige Südeuropäer etwas anders.) – Im Shop erklärt bzw. erzählt mir die Verkäuferin sehr viel in einem guten Denglisch-kroatisch!

„Have a nice evening!“-„Äbenfalls! For  me too!“ 😄

Ja, wir genießen den Abend an diesem herrlichen Ort sehr!

Die kleine „große“ Männerverletzung an einer Muschel wird schnell versorgt und der Fuß wird sicher bald wieder gut aussehen!

Das leckere Grillgut und ein kroatischer Honiglikör helfen darüber hinweg.

Schmutzfänger reloaded

Heute habe ich es geschafft mein Mißgeschick von der Wasserbefüllung zu korrigieren.

Die Schmutzfänger sind wieder dran! 😎👍

Von der Cote d’Azur an die Adriaküste

Heute ist Reisetag! Nach etwas ausschlafen und frühstücken, machen wir unseren „Chausson“ (deutsch = Hausschuh) umzugsbereit!

Der Weg ist das Ziel und das Ziel ist …?! Zunächst geht es an der Küste entlang Richtung Italien!

Auf dem ersten Stück blicken wir noch einmal auf den langen Strand der Halbinsel Giens und auf die Lagune, wo gestern die Flamingos standen (heute leider nicht)! – „Au revoir, Hyeres!“ – Wir werden wieder kommen!

Dann geht es an der Küste entlang über Cannes, wo wir ein erstes Mal anhalten, um die Aussicht zu genießen, dann über Monaco, dort parken wir nochmal kurz. Die Städte liegen direkt am Meer, sind eng besiedelt und in den Häfen liegen gleich mehrere Kreuzfahrtschiffe.

Schließlich erreichen wir „La Bella Italia“! Unsere ersten Stopps in Italien dienen der Aufladung des Chaussons mit Wasser! Beim zweiten Halt haben wir Erfolg – fließend Wasser für ein Schlauchanschluss ist vorhanden! Hmm, allerdings muss man dafür rückwärts den Bordstein hoch, was zur Folge hat, dass die hinteren Schmutzfänger „flapp“ machen und da liegen sie! Huch, naja, nehmen wir sie mal so mit. 🙈 Also, weiter mit dem Wassertanken… ach nee, der Schlauchanschluss passt nicht – Stefan redet irgendwas von einem halben oder dreiviertel Zoll und holt schließlich den Universal-Tape-Adapter! Passt! 😎 Alles ist wieder aufgeladen und weiter geht’s!

Da wir ja nun auch mal was essen und eine richtige Pause machen wollen, steuern wir Genua an. WOW – Soo groß! So hatten wir uns die Stadt gar nicht vorgestellt, aber nun steuern wir direkt auf den Stadtkern zu und entscheiden uns spontan den antiken Hafen von Genua anzuschauen. Viel Verkehr und Wohnmobil-Verbotsschilder an den Parkplätzen machen es nicht leicht. Die App „Pro Mobil“ rettet uns – mit ihr finden wir jetzt schnell einen Parkplatz dort! Danke, Pro Mobil! Jetzt könnten wir sogar über Nacht bleiben.

Über eine laute Bundesstraße, auf der mindestens genau so viele Mofas wie Autos unterwegs sind, gelangen wir in eine Fußgängerzone am schönen antiken Hafen! Und juhu – dort sind auch viele Restaurants! Jetzt wird es aber auch mal Zeit für eine echte italienische Pizza! Sehr lecker!

Gestärkt und reiselustig entschließen wir uns Richtung Adriaküste weiter zu fahren…

Geschafft! Und wieder Dank der tollen App auf einem Superstellplatz gelandet und welch Freude: Unsere Nachbarn sind Emder! 😅

Jetzt noch ein bisschen Venedig anschauen…

Sonnenschein über und unter Wasser

Wenn im Urlaub der Wecker klingelt, muss schon etwas besonderes anstehen! Sonst würden wir wohl noch weiter schlummern, aber es ist Zeit aufzustehen – das Meer ruft!

Es ist nicht ganz so heiß heute morgen aber auch kaum Wind. Wir machen uns mit Hansi und einer kleinen Gruppe von Tauchern auf den Weg zur „Michel C“ – ein Dampfschiff, das um 1900 gesunken ist. Da Gigi nicht mitfährt, muss Stefan heute so allerhand auf dem Boot mit anpacken.  Und auch beim Briefing hat Hansi noch eine kleine Extra-Aufgabe, die natürlich gut die werdenden Tauchlehrer übernehmen können! Da das Wrack auf einem Verkehrsweg liegt, gibt es diesmal keine Boje zum Anlegen. Für das Ankersetzen sind daher ein paar Ortskundige dabei, die nach Hansi’s Echolot-Navigation und auf sein Kommando hin die ersten im Wasser sind. Und die letzten, die wieder auftauchen, sind dann wir, nachdem wir mit VDST-Boje den Anker wieder hochgeschossen haben. Der Tauchgang ist sehr schön und entspannt – dieses alte Wrack ist schon sehr verwachsen, dennoch erkennt man den Dampfkessel und das Steuerrad noch. Und auch hier gibt es auf 40m noch viele Meeresbewohner, gerne halten die sich auch in den Nischen des Wracks auf und überraschen dann durch ihre Größe! Es gab also auf dem Tauchgang wieder viel zu gucken! Nur in den insgesamt 17 min auf 6 und 3 m war es etwas langweilig. 😉

Nach einer sonnigen Mittagspause geht es nochmal mit dem Boot raus. Die anderen Mittaucher haben sich abgemeldet und so fahren wir mit Hansi alleine raus.

Wir haben viel Platz, Stefan kann wieder Schiffsjunge spielen und dann erleben wir einen ganz anderen Tauchgang in „Les Grottes“. Es geht in Grotten und Höhlen und die Navigation ist eine echte Herausforderung! Doch beim Auftauchen gibt es von Hansi ein Lob und auch die Bilder vom Tauchgang sprechen für sich! 😎

Natürlich kaufen wir uns beim Abmelden noch schicke Diving Giens-Shirt (für Stefan mit Schildkröten-Bild, für mich in pink) und freuen uns auf das „Weitertauchen“, wenn wir im Herbst wieder hier sind!

Wo wir morgen ankommen, wissen wir noch nicht genau – Italien, Kroatien… ?

Hauptsache wir können alle Sachen trocken einpacken!

Im sonnigen Hyeres

Heute ist es völlig windstill! Bereits beim Frühstück ist es heiß! Gut, dass wir ein Hobby haben, bei dem man sich abkühlen kann!

Am Tauchplatz „Le sec du Gendarme“ gibt es für uns heute wieder eine bunte Unterwasserwelt zu bestaunen! Neben den vielen Schwarmfischen und Seesternen, fallen uns auch wieder zahlreiche Pflanzen und Korallen auf! Es sind Gordonien, erklärt uns Hansi später, die hier überall wie Fächerkorallen farbenprächtig und üppig vorkommen… Sie sind ein Zeichen für häufige Strömung und wachsen hier nicht nur im Naturschutzgebiet von Port-Cros.

Ein Tauchgang reicht uns heute! Den Nachmittag genießen wir unter unserer Markise (!) und schauen uns Gien an…

Ein Geocache führt uns zu einem sehr schönen Aussichtspunkt mit Blick über die Tortonen, welche die Halbinsel mit dem Festland verbinden, und in die andere Richtung auf die Inseln.

Morgen gibt es wahrscheinlich wieder ein Wrack zu betauchen! Wir hoffen, dass die Wetterbedingungen stimmen!