Tag 18 – Montenegro und Albanien

Heute startete wir von unserem sehr südlich in Kroatien gelegenen Startpunkt noch weiter Richtung Süden! Nach ein paar Kilometern standen wir auch schon in der Warteschlange der Grenze zu Montenegro. Es dauerte nicht allzu lange, dann konnten wir reibungslos nach Montenegro einreisen.
Wir fuhren nahe der Küste auf der weit und breit einzigen Straße durch das ganze Land. Etwas überraschend war, dass es für uns ab Grenzübertritt kein mobiles Internet gab und das sollte auch für die gesamte Durchreise so bleiben. Wir hatten noch eine Straßen- und eine Geocachingkarte geöffnet, aber neu laden konnten wir auf unseren Handys nichts. Sei es drum, es ging auch so.

Das Land ist in den Bereichen, die wir durchfuhren, mit Tourismus und, durch das wenig ausgebaute Straßennetz, auch mit Verkehr absolut ausgelastet. Wir fuhren mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 40 km/h und es gab nur selten Parkmöglichkeiten. Überall liefen Menschen in Richtung der schmalen Strände und schlängelten sich an den Autos und den kleinen Obstständen vorbei, die neben prunkvollen Hotels, „Apartimentis“ und großen Geschäften standen. Man hat das Gefühl, es passt alles nicht zusammen, aber irgendwie ist es für alle ganz selbstverständlich.

In der kleinen Hafenstadt Kotor war es besonders voll, ein riesiges Kreuzfahrtschiff lag in der kleinen Bucht. Wir hielten in Montenegro insgesamt dreimal an, fanden Geocaches und besichtigten eine riesige Kathedrale. Nach ca. 150 km und ungelogen sieben Stunden Fahrzeit kamen wir an die Grenze zu Albanien. Hier mussten wir etwas länger warten und wussten nicht genau, was uns erwartet, obwohl wir uns über die Länder vorher umfangreich informiert hatten. Wir freuten uns aber auf ein Treffen mit ein paar lieben Nachbarn aus Aurich, die sich hier in der Gegend sicher besser auskennen als wir.

Ca. 10 km nach der Grenze hielten wir an einem schicken Café mit WiFi und brachten unsere Karten etc. wieder auf den aktuellen Stand. Zur Sicherheit besorgten wir uns auch noch eine Prepaidkarte und waren wieder „mobil“. Auf der Suche nach einem Geocache, wie sollte es anders sein, besichtigten wir die riesige Burgruine Shkodra. Dann fuhren wir nach Shengjin. Auf dem Weg dorthin staunten wir über die Gegensätze im Land. Man kann es wirklich nur schwer beschreiben, aber wir waren sehr froh hier jemanden zu kennen und so auch einen sicheren Stellplatz zu haben.

Wir genossen den Spätnachmittag und Abend gemeinsam! Meerbad, Essen in einem sehr guten Restaurant, traditionelles Tanzen… Das ist also Albanien!

228 km am 24.07.19

Tag 15 – Campingplatz Indije

Für 10Uhr waren wir zum Tauchen in der Basis auf dem Platz verabredet, ich stellte den Wecker also für 8:30Uhr.

Bereits eine halbe Stunde vor dem Wecker war ich wach, perfekt, dann kann ich ja noch eine Runde Laufen gehen. Es wurde dann eher eine Runde Verlaufen… Egal, rechtzeitig zum verabredeten Tauchgang war ich zurück. Kein Stress, ist ja Urlaub.

Der Tauchgang an der Küste war ebenfalls herrlich entspannt, nach knapp 80 Minuten waren wir wieder an Board.

Am Mittag/Nachmittag paddelten wir mit den SUPs los. Wir suchten und fanden dabei 2 Geocaches. Einer davon war in einer kleinen Höhle versteckt.

Der Rest des Tages blieb weiter sehr entspannt und schön. Schwimmen, Paddeln, Grillen – mehr stand nicht auf dem Programm.

WoMo-Kilometer: 0

Tag 8 – Anders als geplant

Die Nacht am Strand von Sancti Petri war nicht so ruhig und erholsam wie erhofft. Günstiger kann man zwar direkt am Strand des Atlantiks nicht übernachten, doch Geiz ist eben nicht geil.

Der Cache des Tages führte uns an einen wunderschönen Strand bei El Lentiscal. Dies nutzen wir dann für ein ausgiebiges Bad in der Sonne und im Meer. Einfach fantastisch!

Wir hatten den Plan von Tarifa aus mit der Schnellfähre nach Marokko überzusetzen und das WoMo auf einem nahegelegenden Campingplatz zwischenzuparken. Nachdem wir die Parkmöglichkeiten im Hafen von Tarifa erkundet haben ( es gab genau Null) und uns der Campingplatz auch nicht so richtig angelacht hat (zu viel Hauptstraße), blieb es dann lediglich bei einem LIDL Besuch in Tarifa und wir setzten unsere Reise in Richtung Osten fort.

Gibraltar, Marbella und Malaga passierten wir und steuerten dann den Campingplatz in Velez-Malaga an, an dem wir unser Camp aufschlugen. Wäsche waschen, Kühlschrank reparieren und entspannen, ein schöner Tag geht zu Ende.

Zurückgelegte Kilometer 288

Tag 3 – Frankreich

Gegen 9 Uhr waren wir schon wieder wach. Die Nacht war ruhig, erholsam und nicht zu warm.

Die warme Dusche am Morgen war herrlich. Beim Duschen konnten wir den strahlend blauen Himmel und die Wipfel der hohen Pinien sehen.

Der kleine Supermarkt am Platz bietet alles was man so zum Frühstück braucht.

Dank des Google Übersetzers stellte ich auch die erste Anfrage an eine Werkstatt:

Bonne journée
nous avons un petit 
problème avec notre 
Fiat Ducato.
Nous ne pouvons pas 
ouvrir la porte 
coulissante de 
l'extérieur.
Le démontage du 
panneau de porte a 
montré que le câble 
Bowden gauche est 
déchiré de la poignée 
de la porte. La 
serrure supérieure, à 
l'arrière de la porte 
coulissante, n'est pas 
actionnée.
De l'intérieur, la 
porte peut être 
ouverte sans problème.
Pourriez-vous nous 
aider à résoudre ce 
problème rapidement?
Quels seraient les 
coûts?
La garniture de la 
porte est démontée.
Merci
Stefan Eilers

Traduit avec Google 
Translator

Auf Antwort bin ich gespannt.

Das mit der Antwort dauert bestimmt, also mache ich mich selbst daran den Fehler zu beheben. Tür ausbauen, Verkleidung entfernen. Und „schnell“ war der defekte Bowdenzug entfernt. Fehlendes Werkzeug gab es beim Fahrradverleih.

(@S. ….M.:)

Ich hab echt gestaunt, wie schnell das defekte Teil ausgebaut wurde.

Und zum Glück gab es das kleine Höckerchen! – Es war ein kleines Geschenk am Morgen (*fantastisch*), ungeahnt, wie hilfreich es dann noch war:

Nach der vormittäglichen Pflege des WoMo – mit Aussicht auf Erfolg sobald das defekte Teil beschafft werden kann – ging es erstmal an und ins Meer!

Ein traumhaft schöner breiter Sandstrand und der rauschende Atlantik! Wunderbar! Da ließ sich ein leichter Sonnenbrand nicht vermeiden.

Mit einer kleinen sportlichen Joggingeinlage am späten Nachmittag verdienten wir uns ein leckeres Abendessen an der Promenade.

Na, wer hatte was?

Als sich langsam die Urlaubsmüdigkeit einschlich, genossen wir noch den Pinienduft auf dem Campingplatz…

„Wer weiß, wie es morgen riecht…“

0 km am 08.07.19

Tag 1 – Ein rauschendes Fest

Bevor wir den letzten Teil der Anreise zur Hochzeitsfeier antraten, ging es total urlaubslike erstmal ins Freibad!

Pünktlich um 14Uhr sind wir dann in der Weidenkirche Kaiserslautern angekommen.

Es folgte ein rauschendes Fest bei allerbestem Wetter.

Trotz einiger Widrigkeiten konnten wir auch unseren Cache des Tages erfolgreich absolvieren.

161 km am 06.07.19

Tag 0 – Vorfreude

Heute nach meinem Feierabend geht es dann also los, URLAUB – ganze 5 Wochen am Stück.
Tja, die Frage ist noch, was machen wir nun eigentlich mit der ganzen Zeit?
Ideen gab es bereits viele – festgelegt haben wir uns nicht. Deshalb ist das Wohnmobil auch entsprechend voll, gepackt für alle Eventualitäten.
Es gibt nur wenige Dinge die feststehen, wir sind morgen Mittag in Kaiserslautern eingeladen, was somit unser Startpunkt sein wird.
Wir haben keinerlei Visa für die russische Föderation beantragt, d.h. unsere Reiseroute in Richtung Osten ist begrenzt. Die übrigen Grenzen der Tour sind mehr oder weniger durch Wasser begrenzt.
Wir sind gespannt und werden noch heute (via Emden) aufbrechen.
Gut dass für Haustier und Haus gesorgt ist 🙂

Um 19:15Uhr starteten wir nach dem Geocaching Event in Emden und erreichten gegen 23:30Uhr einen kostenfreien Stellplatz in Mendig.

Gute Nacht!

427 km am 05.07.19

Apnoetauchen in Hemmoor

Schmutzfänger reloaded

Heute habe ich es geschafft mein Mißgeschick von der Wasserbefüllung zu korrigieren.

Die Schmutzfänger sind wieder dran! 😎👍